Selbstkontrolle Medien – SM


Jetzt ist sie weg…!
23. Oktober 2008, 19:41
Gespeichert unter: Fernsehen | Schlagworte: , , , , , , , , ,

Da möchte man dem ZDF gratulieren. Endlich wurde einmal schnell reagiert. Eine Personalie des Senders wurde nach nur wenigen Tagen medialen Gewitters geklärt. Jawohl! Doch wenn hat die Schrumpfkur des öffentlich-rechtlichen Fernsehens erwischt? Elke Heidenreich, eine Frau die eine der wichtigsten Büchersendungen Deutschlands moderiert. War dies das Ansinnen des großen Reich-Ranicki? Die Folge der Kritik über das schlechte Fernsehen in Deutschland hat zur Folge, dass zu Beginn der Aufräumarbeiten eine Büchersendung aus dem Programm fällt. Toll! Endlich mehr Platz für ZDF.reporter…



Alles ist schlecht…!?
19. Oktober 2008, 17:19
Gespeichert unter: Fernsehen | Schlagworte: , , , , , , ,

Es war ein trauriges Schauspiel, was der alte Mann des Buches am vergangenen Freitag im ZDF zustande brachte. Und hier sei mal nicht Thomas Gottschalk gemeint. Nicht nur, dass Reich-Ranicki die Sitzgelegenheit nicht behagte, auf der er die ganze Zeit wie ein kleiner Junge lümmelte, auch die Antworten, die er dem blonden Aushängeschild des Zweiten Deutschen Fernsehens auf die Fragen an den Kopf schleuderte, waren mehr als ungenügend. 3,51 Mio. Zuschauer verfolgten mit Spannung die 30 Minuten. Die Bildzeitung sah am Sonntag sogar schon einen Sieg über das „Bürger-Fernsehen“.

Auch ich habe den Tatort im Ersten unterbrochen, um den Worten einer Legende zu lauschen. Doch bereits nach zehn Minuten war klar, dass Reich-Ranicki gar kein Ziel hatte. Er wollte reden. Und wenn es geht vor vielen Zuschauern. Und da 3,51 Mio. Zuschauer in kein Theater passen -  ja selbst das Olympiastadion ist zu klein – nutze er: Das Fernsehen. Nach der Phase der Enttäuschung folgt für mich die Phase der Hoffnung. Es ging um Lösungswege aus der Krise des Fernsehens. Doch – o weh – dem Meister der Bücher war nicht nach konstruktive Kritik. Es kamen Phrasen. Mit einem Lächeln dekorierte Phrasen.

Ich hatte resigniert. Lief der Tatort noch? Abschließend versuchte Thomas Gottschalk noch einmal darauf hinzuweisen, dass ja nicht alles schlecht sei und man doch auch berücksichtigen müsse, dass bei Sendungen für die Elite der Normalsterbliche auf der Strecke bliebe. Und in diesem Moment passierte etwas, was ich mir für die gesamten 30 Minuten des Gespräches und vor dem Auftritt auf der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises gewünscht hätte: Reich-Ranicki überlegte und suchte nach Lösungen.

Das beste an der Sendung war der Hinweis auf die anschließende Sendung. Aspekte. Von.. na logisch… der Frankfurter Buchmesse.



Liebe Leser!
18. Oktober 2008, 16:00
Gespeichert unter: Allgemein

Diese Seite wird in Zukunft einen Beitrag zur Medienlandschaft leisten. Ob der Blog gebraucht wird, sollten am Besten die Leser, also SIe, entscheiden. So sollen Denkanstoß neben humorvollen Sti(e)lblüten stehen. Er, der Blog, wird gleichfalls an das Volk als auch an das Feulletion gerichtet sein. Viel Spaß beim verkonsumieren.